Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Hat Deine Schnecke eine Verletzung am Häuschen? Poste es hier.

Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon vinbergssnäcka am 14.07.2009 am 10:03

Ich glaube die Ameisen und Käfer wurden aufgrund der vielen toten Schnecken angelockt. Was war den in der Nähe von dem Hang? Könnte da etwas giftiges oder ätzendes gespritzt worden sein? Vielleicht jemand der das Gestrüpp auf diese Weise los werden wollte?

Leider weis ich aus eigener Erfahrung wie "umweltbewust" manche Bauern..oder "Möchtegernbauern" sein können. Habe das selbst schon erlebt, nun weis ich aber natürlich nicht ob es auf "Deinen" Hang zutreffen könnte.

Wie geht es denn der Schnecke jetzt? Vor einiger Zeit war hier einmal ein Bericht von Achatschnecken, denen ein ganzes Stück vom Fuss fehlte, die kamen aber im Terrarium gut zurecht.
liebe Grüße

Heike
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Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon mennemaus am 14.07.2009 pm 12:51

Ich würde mich den Vermutungen von vinbergssnäcka anschließen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ameisen oder Käfer gesunde Weinbergschnecken
angreifen, die in freier Natur leben - und somit ja auch fliehen könnten.

Vermutlich sind die Schnecken schon vorher nicht fit gewesen, vielleicht durch Gift.
Dass die Schnecken teilweise zur Eiablage eingegraben waren, ist nicht ungewöhnlich.
Kranke Tiere hinterlassen häufig noch Eier, um ihre Gene zu erhalten.

Dass toten Tiere dann von Ameisen gefressen werden ist normal.
Die Schnecke, die du gefunden hast, könnte so schwach gewesen sein,
dass auch sie angefressen wurde. Hoffentlich erholt sie sich wieder.
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Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon Sternschnuppi am 15.07.2009 pm 20:43

Hallo,
ich :danke: Euch für Eure Antworten.
Zuerst einmal das Wichtigste: die Schnecke lebt noch und es scheint ihr einigermaßen gut zu gehen. Sie ist nicht gerade aktiv, frißt so lala, aber wenigstens frißt sie, sehr zögerlich, und bei der wöchentlichen Kalkbrei-Runde eben fraß sie, wenn auch erst recht zögerlich, dann doch ganz schön viel mit. Ansonsten ist sie sehr ruhig. Nach dem Fressen bleibt sie meistens gleich dort, wo sie ist, und zieht sich etwas zurück. Aber morgens hängt sie dann doch in einer andern Ecke rum, also kriechen scheint kein größeres Problem zu sein.
Ja, der Fuß ist ab, das ganze letzte Stück fehlt. Und auch der Mantel ist sehr stark beschädigt. Noch ein Bild davon ist schwierig, so gut ist meine Kamera nicht und das nah ranzoomen wird immer nix. Ich kanns aber gerne nochmal probieren, wenn gewünscht.
Nun hat sie wenigstens hier ihre Ruhe. Ich hoffe, sie leidet nicht zu sehr. Vielleicht sind die Beschädigungen auch schon uralt. Ein Teil des Gehäuses scheint mal abgebrochen gewesen zu sein, man sieht genau die Kante, das würde doch für nen Vogelangriff sprechen.
Ich werds leider nie erfahren, aber danke für die Anregungen! Ich habe jetzt gelesen, dass Weinbergschnecken selten gegen Ameisen ankommen, da sie sich nicht völlig abschotten können. Dass dort jemand was gespritzt hat, ist, denke ich, unwahrscheinlich (aber wäre auch ne Möglichkeit), das ist ein Hang gewesen, der in einen Wald reingeht, alles voller verrottetem Laub am Boden und sehr undurchdringlich. Ich war gestern nochmal da (so ganz zufällig ;) ) und habe noch eine wunderschöne Schnecke gefunden, so ein tolles helles braun mit schönen Streifen und ganz heller Körper, sieht total schön aus (inlove) - die konnte ich echt nicht in dieser Hölle lassen... saß schon mittendrin im Desaster, und die ist jedenfalls erkennbar fit. :-D

Liebe Grüße
sterni
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Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon vinbergssnäcka am 15.07.2009 pm 20:57

Gut das du die beiden Schnecken bei Dir aufgenommen hast..halt uns gerne auf dem Laufenden wie es dem Sorgenkind so geht..

Gruss Heike
liebe Grüße

Heike
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Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon Tami91 am 21.05.2010 pm 15:35

Ich hab gerade bei meiner einen weini einen Riss/ ein Loch entdeckt und wollte fragen, ob ich da was machen muss, oder ob die Schnecke das von alleine wieder hinbekommt???
hier sieht man den Riss:
Image


wäre nett, wenn ihr mir helfen könntet
lg Tami
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Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon Birte am 21.05.2010 pm 15:39

Hallo Tami, das ist aber einer außerordentlich hübsche Weinbergschnecke, so rotbraun

Da der Riss im Gehäuse ja unten am Wachstumsrand ist, würde ich da gar nichts machen. Die Schnecke wird dadurch nicht austrocknen und die fehlende Stelle beim Weiterbau des Hauses reparieren. Es ist ja auch noch eine junge Schnecke, die noch wächst, da sollte das total schnell gehen.

Ich vermute mal, dass du schon in 1-2 Tagen eine dünne Schicht sehen wirst, die dann langsam aushärtet.

Eventuell könntest du die Gegenstände, an denen die Schnecke sich noch mehr von Gehäuse, das jetzt natürlich am Rand nicht so sehr stabil ist, abbrechen kann, so lange raus nehmen, bis es wieder fest geworden ist.

edit: ich lösch dir den Beitrag, im Schnirkelschnecken-Bereich ;)
LG, Birte
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Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon Tami91 am 23.05.2010 am 09:14

danke für die Hilfe...
ich hab schon heute gesehen, dass sie eine dünne schicht über dem riss gebildet hat )ging ja voll schnell) :)
danke auch für das lob an meiner schnecke :) sie ist eine eigene nachzucht von mir :)
lg Tami
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Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon tina78 am 28.09.2010 pm 13:33

Hallo zusammen,

ihr seid hier meine letzte Rettung: ich habe gestern neben der Straße eine wunderschöne große Weinbergschnecke gefunden. Sie ist eigentlich sehr munter, hat aber ein erbsengroßes Loch mitten auf dem Haus.
Ich hab jetzt mit nach Hause genommen weil sie mir so leid getan hat und mit Eierschale und Hansaplast (hab ich irgendwo gelesen) vorsichtig das Loch zugeklebt. Sie sitzt jetzt in einer großen Glasschüssel mit ein bissl Erde und Holzspänen, einem kleinen Teller Wasser, zerkleinerte Eierschale und Löwenzahn.Aber sie frisst nix, kriecht nur rum.
Was soll ich jetzt am besten machen? Könnte man die Schnecke wieder frei lassen? Wie lange braucht sie um das Loch zu flicken bzw. schafft sie das noch bei der jetzigen Witterung, denn die fallen ja dann bald in Winterstarre oder?

Bitte antwortet mir schnell!!
Danke :)

LG
Tina
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Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon vinbergssnäcka am 28.09.2010 pm 13:48

Ich vermute mal das liegt am Löwenzahn, das sie nichts frisst. Probiers mal mit Romana Salat, Möhren oä. eventuell ist ja auch alles ungewohnt. eigentlich sollte sie in der Lage sein, das loch selber wieder zu kitten, damit sie nicht austrocknet ist das schon gut mit der Eierschale. Hast Du eine Plastikkiste, in der Du sie ein paar Tage halten kannst?...mit Erde, Futter und kalk..noch ist nicht ganz soweit, das die Schnecken sich eingraben, je nach dehm wo Du wohnst, nicht bevor der erste Frost kommt...

lg Heike
liebe Grüße

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Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon tina78 am 28.09.2010 pm 13:58

Hallo Heike,

:danke: für die schnelle Antwort!

Also ich könnt sie schon ein paar Tage daheim behalten, das is kein Problem. Aber ich denk mir, dann gewöhnt sie sich an die Temperatur im Zimmer und was is dann wenn ich sie wieder raussetze, erfriert sie dann nicht? Ist ja schon ziemlich kalt in der früh.. 5 Grad etc. Ich wohne in München, bissl außerhalb.
Wie lange sollte ich sie behalten?
Und wenn das Klebeband oben bleibt, stört das die Schnecke nicht?
Und wo bekomm ich Kalk her? Reicht es wenn ich so ein Sepiadingens von der Tierhandlung besorge?

Fragen über Fragen..
aber ich bin auf dem Gebiet ein totaler Frischling :(

LG
Tina
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Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon vinbergssnäcka am 28.09.2010 pm 16:35

Hallo Tina,

vielleicht hast Du ja irgendwo eine kühlere Ecke in der Wohnung, da kannst Du sie hinstellen, ist ja nur für ein paar Tage. Sepia ist wunderbar, das mögen die meisten Weinbergschnecken. Das Klebeband würd ich wieder abmachen, bevor Du sie raussetzt, das Häuschen war ja nicht gerissen, sondern nur ein Loch drinne. bei 5 Grad erfrieren Weinbergschnecken nicht, meine sind letztes Jahr bei Rauhreif rumgelaufen, ich hatte damals auch Panik ;-). Ich denke nicht, das sie sich durch ein paar Tage wärmere Temperaturen gestört fühlt, im Oktober kanns ja tagsüber auch nochmal richtig warm werden (Du hast keinen Balkon oder so?)

Viel Glück und wird schon gutgehen

lg Heike
liebe Grüße

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Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon Roland am 05.10.2010 pm 17:06

Moin :-)

Vielleicht nicht mehr ganz aktuell und der Schneck erfreut sich bereits wieder bester Gesundheit irgendwo draußen in der Natur...

Aber sei vorsichtig mit dem Pflasterabziehen. Nicht daß Du die Eierschale und die dünne Kalkhaut darunter, die hoffentlich da ist, direkt wieder mit abziehst... ich würde das erst mehrfach mit etwas Wasser anfeuchten, bis es fast von selbst abfällt.

Denke, das ist normal, daß Schnecken nach Verletzungen einige Tage nichts futtern. Abgesehen davon futtern die jetzt im Herbst eh nicht mehr viel.

Wie gehts dem Schneck jetzt?

Grüße,

Roland
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Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon tina78 am 05.10.2010 pm 18:48

Hallo zusammen,

hier ein kurzer Zwischenbericht :)

Schnecki gehts soweit ganz gut. Sie kriecht zwischen ihren Schläfchen munter in ihrer Box umher und frisst auch jeden Tag Salat und Gurke :)
Gestern und vorgestern hatte ich sie tagsüber auch schon draußen auf der Terrasse stehen, damit sie sich wieder an die kühleren Temperaturen gewöhnt.
Pflaster und Schale sind noch drauf, wollte ich aber morgen mal versuchen vorsichtig abzumachen.

WAs mich aber beunruhigt: ich war vorhin kurz draußen - es regnet leicht und hat ca. 15 Grad, also nicht kalt eigentlich. Aber man sieht überhaupt keine Weinbergschnecken mehr.. auch bei uns hinterm Haus an der Garage bei den Büschen, wo sie normal immer an der Wand oder am Boden sitzen, sieht man keine mehr. Wo sind die alle hin?
Ich würde Schnecki ja dann gerne dorthin setzen wo auch viele andre Schnecken sind :(
Was soll ich tun? Und vor allem wann?
Ich hab sie jetzt seit über einer Woche daheim. Foto hab ich auch eins :)

LG
Tina
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Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon Roland am 06.10.2010 pm 18:16

Hier in höheren Lagen der Eifel hab ich vor 6 Wochen die letzten gesehen. In wärmeren Lagen vor knapp 4 Wochen, das waren meist noch kleine, vermutlich von diesem Jahr. Und seit dieser Zeit sehe ich auf den Wegen auch keine plattgefahrenen mehr, was ein untrügliches Zeichen ist, daß tatsächlich keine mehr unterwegs sind. Die haben sich wohl verkrabbelt, als zumindest hier die Nachttemperaturen schon hart am Gefrierpunkt waren und mehrere Tage hintereinander maximal 10-12 Grad.

Wenn Deine vor knapp 10 Tagen noch unterwegs war, würde ich sie glaube ich, gerade jetzt, wo es so mild ist, in der Nähe wieder aussetzen, vorausgesetzt, sie läuft dort nicht gleich vor ein Auto.

Allerdings muß ich zugeben, daß ich meine, weil sie die ganze Zeit knapp 10 Grad wärmere Temperaturen hier in Köln gewohnt ist, damals nicht in die Kälte setzen wollte und jetzt selbst etwas unsicher bin... :roll: aber Deine war ja vor einigen Tagen selbst noch draußen unterwegs...

Viel Erfolg :-)

Roland :-)
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Re: Gehäuseschäden und andere Wehwehchen - Tipps und Hilfe

Beitragvon vinbergssnäcka am 06.10.2010 pm 18:24

Hallo Tina,

15 grad und regen sind ja geradezu ideal. Ich würde sie dahin setzen, wo Du die anderen zuletzt gesehen hast, entweder haben die sich schon vergraben, oder irgendwo versteckt. Die Kleine findet sicher noch den Anschluss. Wenn Du unsicher bist, dann lass doch das Pflaster drauf, das sollte irgendwann von selber abfallen, allein von der Feuchtigkeit in der Erde.

Bei mir im Aussengehege ist jetzt nur noch eine einzige unterwegs, die anderen sind weg, das ging jetzt auf einmal schnell!

Viel Glück der Kleinen.

Liebe Grüsse Heike
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