Schneckenmilben im Freiland bekämpfen ?

Alles rund um unsere einheimischen und benachbarten Schneckenarten.

Schneckenmilben im Freiland bekämpfen ?

Beitragvon LolaLuca am 30.08.2025, 10:07

mein letztes pflege-cörnchen aus dem garten war ja mit schneckenmilben befallen. nun habe ich im garten zwei weitere stark befallene cornus gefunden, relativ weit ins haus zurückgezogen und die milben waren offensichtlich in volksfeststimmung. man kann sagen das ist die natur.. aber mich stört, dass sich da anscheinend ein ungleichgewicht auftut.
im frühjahr fand ich ausserdem extrem viele leere bänder-häuschen. ihr bestand hat sich über den sommer nicht ansatzweise erholt, sie sind so gut wie nicht mehr vorhanden, es zeigen sich nur vereinzelt exemplare. ein zusammenhang ist zwar fraglich,aber ich möchte es jetzt im spätsommer noch mit raubmilben im garten versuchen. selbst wenn deren wirkung im freiland verpuffen möge.. will ich es versucht haben.
ich werde sie an den neuralgischen punkten ausbringen, also an den offensichtlichen hauptruhewohnsitzen und an beliebten futterstellen der schnecken.
wir haben im garten lehmboden. meine frage - wie könnte ich es den hypoaspis miles möglichst wirtlich gestalten, mögen die zb gerne kompost oder totholz oder irgendwas anderes spezielles?
„ich HOLE mir (neue) schnecken“ erschüttert mich - ICH „hole“ mir mal was aus der apo…
Benutzeravatar
LolaLuca
 
Beiträge: 930
Bilder: 167
Registriert: 07.03.2023, 14:40
Wohnort: Wien

Re: Schneckenmilben im Freiland bekämpfen ?

Beitragvon Rasplutin am 31.08.2025, 17:22

Eine tolle Idee und ich wünschte, ich könnte dir erprobte Tipps geben - leider sind meine Versuche einer Raubmilbenzucht bisher nicht richtig in Gang gekommen.
Wie es aussieht, hat aber auch noch niemand anderes Erfolg damit gehabt. Oder spricht nur keiner darüber?


Meine Suche im Internet ergab, dass als Futter für Raubmilben möglicherweise "Pollen" geeignet sein könnte.
Ich habe auch "Spezialpollen" gefunden, "Nutrimite":
https://www.re-natur.de/biologischer-pf ... ollen.html

leider sehr teuer und nur kurz haltbar, also nicht optimal. Wie machen das die Raubmilbenhändler? bzw. die -züchter?


Ich denke, dass Raubmilben auf einem kompost-ähnlichen Substrat am besten gedeihen würden. Dafür habe ich keine Belege, es scheint mir nur am naheliegensten...
Benutzeravatar
Rasplutin
ADMINISTRATOR
 
Beiträge: 4190
Bilder: 0
Registriert: 30.09.2008, 15:29
Wohnort: 12059 Berlin


Zurück zu Europäische Arten

Wer ist online?

Mitglieder: 0 Mitglieder