Anna1287 hat geschrieben:Deswegen kommt für mich nur noch das kochende Wasser infrage und bei Gelegen das Einfrieren.
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Fusselnase hat geschrieben:Ich will die Aussage des Tierarztes nicht grundsätzlich in Frage stellen, mich würden nur weitere Informationen sehr interessieren.
smilla hat geschrieben:Drachin hat geschrieben:Ich denk mal, welchselwarme Tiere werden beim Erfrieren nicht großartig leiden. Schnecken ebenso wie Reptilien und Amphibien. Denn sie fahren bei sinkenden Temperaturen einfach die Lebensfunktionen immer weiter runter.... bis sie sie ganz einstellen. Vermutlich bekommen sie nichtmal was davon mit.
Undabhängig davon glaube ich sehr wohl, dass sie ein Schmerzempfinden haben. Und wie Becca schreibt, scheint das wohl sogar schon nachgewiesen zu sein. Alles Andere hätte mich auch gewundert...
Ich zitiere Frau Dr. Petra Kölle aus ihrem Buch "Die Schildkröte - Heimtier und Patient" - erschienen 2009 im Enke-Verlag (@Mods: falls das nicht erlaubt ist, bitte meinen Beitrag einfach löschen. Danke)In der älteren Literatur wird empfohlen Reptilien durch Unterkühlung ruhig zu stellen. Damit wird zwar Ruhigstellung des Tieres durch starke Verzögerung und Verlangsamung von Reflexen und Reaktionen erreicht, jedoch keine Analgesie (=Ausschalten von Schmerzen).
Invasive Eingriffe an unterkühlten Reptilien sind als Verstoss gegen das Tierschutzgesetz zu werten (da das Tier beim Gefrierprozess erhebliche Schmerzen erleiden dürfte)
Untersuchungen ergaben, dass eine Hypothermie nicht einmal bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die Reizleitung unterbindet. Die Sensibilität gegenüber Reizen ist in der frühen Phase der Abkühlung sogar erhöht.
Liebe Grüsse von Smilla 
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