sami hat geschrieben:Ich habe mich bisher hier in diesem Thread nicht eingemischt, aber jetzt möchte ich auch ein paar Worte sagen. Ich glaube viele User halten sich Schnecken weil sie die einfach schön finden und sie die Tiere gerne bei ihrem Treiben beobachten. Alle Halter wollen das Beste für die Tiere und jeder probiert immer wieder was neues aus und bildet sich eine eigene Meinung.
Ich denke man sollte das alles nicht so verbissen sehen und auch die Meinungen anderer akzeptieren. Lass doch den Schneckenhaltern hier im Forum ihren Spaß haben, es ist nicht jeder daran interessiert eine Doktorarbeit aus der Schneckenhaltung zu machen.
Meine Schnecken leben seit Jahren in Gruppen und ich glaube sie sind ganz zufrieden damit weil sie teilweise schon ganz schön alt sind.

Danke. Ein sehr guter Beitrag.
Ich habe allerdings nie etwas gegen eine Gruppenhaltung geschrieben. Es ist wichtig, das erstmal zu akzeptieren. Wenn man meine Beiträge studiert, habe ich eine Gruppenhaltung nie kritisiert, sondern voll akzeptiert.
Wenn man fordert, das man Meinungen Anderer akzeptiert, gilt das für beide Seiten.
Also gleiches Recht für alle.
Ich habe immer versucht, auf einer unpersönlichen Ebene zu argumentieren. Leider wurde es zum Schluss doch etwas persönlich.
Fazit: Während ich eine Gruppenhaltung als gut akzeptiere, haben einige User hier versucht, eine Einzelhaltung zu kritisieren.
Ich habe mit gültigen wissenschaftlichen Erkenntnissen dokumentiert ( eben keine Doktorarbeit ), das Schnecken auf Grund ihrer Anatomie , keine Emotionen empfinden können.
User, die anderer Meinung sind, hätten diese Argumnente wiederlegen können.
Ich hatte ja nach der Meerschweinchen und Kaninchen Sache, geschrieben, das mir diese Diskussion zu flach wird.
Um weitere inkompetente, persönlich werdende Beiträge zu vermeiden, definiere ich noch mal zielorientiert die Argumente beider Seiten.
1. Schnecken werden in der Einzelhaltung inaktiv, fressen nicht mehr und sterben dann.
Mein Argument: Meine Schnecke wurde nicht inaktiv, frisst super , wächst wie der Teufel und erfreut sich bester Gesundheit.
2. Schnecken müssen sich vermehren um sich wohl zu fühlen.
Mein Argument: Schnecken können auf Grund ihrer neuralen Struktur, ohne limbisches System, keine Emotionen empfinden. Viel mehr liegt das Problem nicht bei der Schnecke, sondern beim Halter. Wenn der Halter nicht in der Lage ist, diese Fakten zu eruieren, beginnt er zu " vermenschlichen ". Bedeutet, er beurteilt sein Tier aus Sicht eines Menschen / Säugetieres.
3. Schnecken findet man in der Gefangenschaft häufig in Gruppen.
Mein Argument: Um das Verhalten von Tieren zu beurteilen, ist nicht das Verhalten in der Gefangenschaft Fakt, sondern das Verhalten in ihrer natürlichen Umgebung. Schnecken ruhen in der freien Natur immer stark räumlich getrennt und suchen nur zur Vermehrung geignete Partner auf. Oder wenn sie Nahrungsquellen sichten.
Alle negativen Argumente bezüglich der Einzelhaltung, die hier geposted wurden, sind nicht eingetreten.
Und ich hoffe wirklich, das es in diesen Forum nicht darum geht, persönlich formulierte Verhaltensparameter in Stein zu meißeln.
Der ein oder Andere könnte sich auch darüber freuen, das eine Einzelhaltung ohne Probleme möglich ist.
Das man nicht Nachwuchs töten muss, sondern auch anders viel Freude mit diesen tollen Tieren haben kann.
Eine Bitte habe ich noch.
Wenn ihr antwortet, bezieht euch bitte auf die Punkte 1 bis 3.
Mit nachlesbaren, definierten Quellen.
" Wir haben das schon immer so gemacht " ist nicht gerade überzeugend.
Liebe Grüsse Dirk