Ist die gefundene Schnecke krank?

Ist deine Schnecke krank, oder verhält sie sich nicht wie sonst, poste es hier.

Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon Nina 99 am 03.09.2017, 19:33

Wow, das hat die Schnecke aber schon gut repariert. Ich würde sie, wenn sie draußen überwintern soll, die nächsten Tage raussetzen.
Das dürfte für das Tier auch kein Problem darstellen.
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Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon FleckiFleck am 03.09.2017, 20:30

Hallo,

Ich glaube dein Bolt hat seinen Fuß regeneriert.
Er sieht für mich normal aus.

Flecki
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Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon Bolt am 03.09.2017, 21:08

Ja es sieht tatsächlich sehr viel besser aus, aber die gleich großen Schnecken die ich über Nacht hier hatte, hatten schon einen längeren Fuß, er ist schon noch ein gutes Stück kürzer als er sein sollte und hat dadurch manchmal Schwierigkeiten beim Ausbalancieren von seinem Häuschen, und er ist eben wirklich sehr viel langsamer als die gesunden Schnecken, denkt ihr also er hat so wirklich draußen eine gute Chance?
Ich will schon auch dass er wieder raus kann, aber wäre schade wenn er dann vlt doch nicht so gut klar kommt.
Bolt
 

Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon Bolt am 14.09.2017, 12:45

Auch wenn ich langsam nerve, ich wäre wirklich froh wenn mir jemand Antworten geben könnte wegen der Überwinterung.

Ich tendiere dazu Bolt doch noch diesen Winter zu behalten, ich habe einfach Bedenken dass er sich draußen nicht genug Futter beschaffen kann weil er so arg langsam ist, er schläft immer unter einem Blatt ca 15cm von der Futterstelle entfernt und tuckert da nun regelmäßig jeden Abend zu seinen Gurkenscheiben hin, frisst und geht wieder schlafen, im Vergleich zu den gesunden Schnecken ist er einfach wirklich bei weitem nicht so schnell und agil. Allerdings habe ich auch Bedenken dass ich was falsch mache und er vielleicht eingeht weil ich ihn behalte? Sein Häuschen hat sich ja leicht verformt (Foto im Fotothread) und ich weiß nicht ob das auf einen Mangel hindeutet?

- kann ich ihn im Winter bei Zimmertemperatur halten? Ich habe keine Möglichkeit ihn halbwegs kühl unterzubringen, da bliebe dann nur der Balkon, wo es natürlich dann auch Minusgrade hat.

- hat er evtl schon einen Mangel weil das Häuschen leicht verformt ist? (Sepiaschale hat er und sitzt da auch manchmal dran)

- sind gesunde Babyschnecken jetzt schon bereit für den Winter oder sind sie zur falschen Jahreszeit geschlüpft und ich soll auch die Babys behalten? (das Kleinste hat ca 3mm, das andere ca 5mm, das 3. Baby könnte eine Weinbergschnecke sein mit auch ca 5mm (das Häuschen ist etwas breiter)

- falls das mit der "Überwinterung" bei Zimmertemperatur geht, soll ich Bolt eine gesunde große Schnecke zur Gesellschaft dazu setzen (behalten) oder wäre das nur unnötig blöd für eine gesunde Schnecke die den Winter nicht verschlafen kann? Irgendwie heißt es ja dass Schnecken gerne zu mehreren leben, aber ich kann nicht feststellen dass sie wirklich gern zusammen irgendwas machen? Die "über Nacht Gast Schnecken" saßen bisher nie gemeinsam am Futter und hängen zum Schlafen auch immer getrennt. Wie wichtig ist es also dass er nicht alleine bleibt? Ich habe gestern noch eine wunderschöne Rosane Hain Bänderschnecke gefunden die ca seine Größe hat und gerne auch bleiben kann, aber ein gesundes Tier aus der Natur behalten ist eben schon fragwürdig?

Wäre super wenn mir jemand dazu noch ganz konkret was sagen könnte, damit es langsam nicht zu spät wird die Babys rauszusetzen falls sie so klein eben schon den Winter überleben können :)
Bolt
 

Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon Nina 99 am 14.09.2017, 13:52

Du nervst nicht :)

Nur wenn das denn so einfach wäre...
Dein Bolt ist ein geschwächtes Tier, deshalb wäre es gut möglich, dass er den Winter draußen nicht überlebt. Ebenso bei den Babyschnecken. Trotzdem scheint es wohl auch nicht gut zu sein, wenn eine Schnecke keinen Winterschlaf hält.
Eine weitere Schnecke würde ich nicht noch um den Winterschlaf bringen, wobei Gesellschaft natürlich auch wichtig ist...
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Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon die_clauz am 14.09.2017, 19:29

Hallo Lisa,

im Grunde kommt es überwiegend darauf an, ob du Bolt behalten kannst/möchtest ;) Ich sehe kein Problem darin, dass er auch ohne Fußende "draußen" klarkommt. Schließlich hast du geschrieben, dass an der Stelle, an der du ihn gefunden hast, viele Schnecken unterwegs waren, was rückschließen lässt, das das Nahrungsangebot dort nicht gerade knapp ist. Es besteht also garnicht die Notwendingkeit, weit von A nach B zu kommen, geschweige denn schnell zu sein, notfalls ein paar Tage ohne Futter, da lacht der drüber ;). Zu den wichtigsten Fähigkeiten einer Schnecke gehört ja nicht, sich schnell fortzubewegen, sondern sich bei Gefahr schnell einzuziehen - so gesehen hat Bolt sogar einen Vorteil, weil er nicht so viel Masse unterbringen muss :D Allerdings fände ich es auch nicht verwerflich, ihn bei dir zu behalten, wenn du das Gefühl hast, er schafft es sonst nicht. Dann würde ich aber vielleicht tatsächlich ein Jahr Winterruhe ausfallen lassen, um ihn weiter zu päppeln und nicht noch mehr zu belasten... Es ist einfach ein Gewissenskonflikt, den dir wohl leider keiner abnehmen kann :/
Was die anderen Schnecken angeht, ich konnte jetzt nicht herauslesen, dass du dir sicher bist, woher sie stammen - daher kann man ja theoretisch auch nicht ausschließen, dass sie aus wärmeren Gefilden kommen und für unseren Winter (wie auch immer er dieses Jahr sein mag) nicht geschaffen. Sie würde ich (nur meine Meinung) definitv behalten, bis sie groß genug zum Bestimmen sind. Wenn man abwägt ist ja wohl ein Winter ohne vielleicht Lebensverlängernde Winterruhe immernoch besser als der sichere Kältetod, wenn man es eben nicht sicher weiß.
Somit wäre Bolt, falls du ihn nicht raussetzt, nicht allein und du bräuchtest dir zunächst um Gesellschaft keine Sorgen zu machen.

Das wäre also mein Senf dazu ;) Andere User sehen das vielleicht ganz anders, die Entscheidung musst du treffen ;)

Viele liebe Grüße, Claudia
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Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon Bolt am 14.09.2017, 22:43

Hallo ihr und danke für die Antworten :)

Ja die Entscheidung ist wirklich nicht ganz leicht, ich will auch keine weitere Schnecke krank oder tot "pflegen", das eine Baby ist ja leider gestorben, das Häuschen wurde immer dünner und durchsichtiger...

Bolt könnte ich natürlich an der Stelle aussetzen wo ich die letzte Zeit viele Schnecken ausgesetzt habe, ist eine Stelle unter einer großen Linde die ein bißchen umringt ist von kleineren Gebüschen, vielen Brennnesseln und vor allem weiter weg von viel belaufenen Gehwegen, ich dachte nur dass er eben evtl trotzdem ein Defizit hat weil gesunde Schnecken ja doch agiler sind und scheinbar in einem größerem Radius Futter suchen, hatte auch überlegt einfach regelmäßig an die gleiche Stelle ein bißchen Gemüse hinzulegen, aber damit würde ich evtl andere Freßfeinde anlocken was ja auch nicht der Sinn ist. Als ich ihn gefunden hatte, lag er ja auch einfach mitten auf dem Gehweg in der prallen Sonne, ich hab eben Bedenken dass er noch nicht fit genug ist und dann wieder eher "offen" rumliegt und somit doch schneller gefressen wird oder eben zertreten. Aber dass er durchaus einen Winter ohne Winterruhe sein könnte, ist ja schon mal gut zu wissen :)

Die Babys müssen von hier von den Feldern stammen wo ich immer für die Hasen Wiese pflücke, ich weiche danach das Gepflückte immer ca 1h im Waschbecken ein, um es zum einen ein bißchen zu reinigen und zum anderen, keine Insekten einzuschleppen. Kleine Schnecken und Raupen retten sich dann immer an die Oberfläche und ich kann sie absammeln und wieder rausbringen. Da Bolt nun da ist hatte ich sie einfach zu ihm gesetzt und frage mich nun eben ob es normal ist dass auch im Herbst noch welche schlüpfen und ob sie dann den Winter ganz normal schon überstehen, oder ob so spät Geschlüpfte dann eben eingehen. Es sind also Bänderschnecken, bzw die eine ist glaub ich eine Weinbergschnecke und sie stammen von hier. Ich hab nochmal Fotos von der Bande gemacht und hoffe man kann erkennen wie groß sie sind und somit bestimmen ob sie lieber raus sollen oder nicht. Auf dem letzten Foto, das ganz winzige Baby, sie sitzt in einer Tupperdose extra, weil ich sie in dem provisorischem Terra sicher nicht wieder finden würde beim sauber machen.
Die Rosane ist auch noch da und den Gelben mit den vielen Bändern hatte ich vorhin noch am Gehweg aufgelesen und soll morgen beim Gassi gehen mit an die Felder :)



Bolt
 

Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon Wassn am 15.09.2017, 05:09

Ich würde der Natur vertrauen und die Tiere raussetzen. So haben sie eine guten Chance, zu überwintern. Schnecken sind in der Natur gewissen Gefahren ausgesetzt. Aber das gehört auch zum natürlichen Kreislauf dazu. Sie "füttern" andere Tiere, deren Überleben damit gesichert ist. Wenn wir nun alle Schnecken einsammeln, um sie vor Gefahren zu bewahren, handeln wir nicht im Sinne der Natur.
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Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon Bolt am 15.09.2017, 12:59

So sehe ich das theoretisch auch, aber bei Bolt bin ich mir eben nicht so sicher wie gesund und fit er ist, daher die Frage ob für ihn eine gesunde Schnecke zur Gesellschaft bleiben soll, oder ob es vlt gar nicht so schlimm ist wenn er alleine bleibt?

Und Babys habe ich bisher immer wieder raus getan, nur hatte ich bisher so arg spät glaub ich noch nie so kleine Schnecken mitgepflückt, daher eben die Frage ob es normal ist dass sie auch so spät schlüpfen und so klein überwintern können, da ich sie nun mal mitgepflückt habe, kann man ja nicht irgendwie drüber hinweg sehen und sie raussetzen wenn zb klar wäre dass sie nicht überleben. Zu kleine Igelbabys sammelt man ja auch ein, und lässt es nicht die "Natur machen". Wenn es normal ist dass sie auch im Herbst noch schlüpfen und ganz normal eine Chance haben, lass ich sie gerne raus, bei den Kleinen hab ich auch einfach mehr angst was falsch zu machen.
Bolt
 

Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon Bolt am 16.09.2017, 15:38

Ich muss nochmal fragen wegen der Überwinterung, seht ihr auf den Bildern auch dass das eine Baby ein Weinbergbaby ist?
Bei denen ist, soweit ich gelesen habe, die Überwinterung ja scheinbar noch wichtiger? Sie kriecht ziemlich munter durch das Terra, im Gegensatz zu dem Bänderbaby, aber draußen würde sie sich jetzt ja langsam auf den Winter vorbereiten, sind die ca 5mm Babys nun zu klein oder nicht?
Ich glaube das ganz kleine 3mm Baby würde ich eher behalten weil es ja kaum Reserven bilden konnte um so schnell in die Winterruhe zu gehen?

Bolt's rosa Freundin ist auch noch hier, sie hängt fast ständig beim Futter rum und hat scheinbar riesen Appetit, ich würde sie zu gern auch behalten, aber sie ist so schön gewachsen und kam scheinbar bisher gut zurecht in der Natur, so dass es eben schon irgendwie gemein wäre, hätte ich noch eine beschädigte Schnecke gefunden, wäre es leichter, hmm.
Bolt
 

Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon die_clauz am 16.09.2017, 19:05

Hallo Lisa,

wenn du dir sicher bist, dass die Babyschnecken aus deiner direkten Umgebung stammen und nicht aus südlichen Gefilden, spricht meiner meinung nach absolut nichts dagegen, sie auszusetzen. Im Gegenteil, dass sie diese Größe haben, ist absolut normal, sie sind ja erst vor kurzem Geschlüpft. Zur Eiablage und der Entwicklung der Weinbergschnecken habe ich hier zwei Links für dich: http://www.weichtiere.at/Schnecken/wein ... lage.html; http://www.weichtiere.at/Schnecken/wein ... blage.html. Manches lässt sich auch auf Bänderschnecken übertragen, sofern es nicht gesondert noch Infos dazu gibt. Generell ist diese Seite sehr informativ und ich kann sie jedem an den einheimischen Schnecken Interessierten und vor allem den Haltern derselben sehr ans Herz legen, um den Lebensrhytmus der Tiere zu verstehen und im Idealfall mögloichst gut nachzuahmen.
Bezüglich der Überlebenschancen in den Ruhephasen habe ich vor einigen Monaten einen Text gelesen, den ich nun auf die Schnelle nicht mehr finde, er war aber ohnehin auf Achatschnecken bezogen... Es ging darin jedenfalls um die Unterschiede zwischen adulten (großen) und jungen (kleinen) Tieren. Laut dieser Studie muss eine Schnecke einen gewissen Anteil an Körpermasse zulegen, sich also anfressen, um eine entsprechend lange Ruhephase vorzubereiten und überstehen zu können. Und nach dem Erwachen (wenn sie viel von der zugelegten Masse "aufgezehrt" hat), wieder in kurzer Zeit anfuttern, um nicht zu sterben. Aus der Studie ging unterm Strich hervor, dass kleinere Tiere insofern einen Vorteil gegenüber den Großen haben, dass sie ein weniger großes "Plus" an Futter benötigen (von der Gesamtmenge her gesehen) und deshalb die Ruhephasen insgesamt besser überstehen. Wie gesagt, es ging hier um Achatschnecken, aber es würde mich doch sehr wundern, wenn es in diesem Punkt große Abweichungen zu anderen Landlungenschneckenarten gäbe, die Ruhephasen einlegen.
Deine Angst, die Kleinen könnten den Winter nicht überstehen, weil sie eben kleiner sind, kann ich dir damit hoffentlich nehmen :)

Viele liebe Grüße, Claudia
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Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon Bolt am 16.09.2017, 22:29

Hallo,

danke für die Infos!
Das klingt ja eigentlich ganz gut wenn junge Schnecken sogar Vorteile haben den Winter zu überleben, allerdings steht in dem einen Link:

"Junge Weinbergschnecken im Alter von wenigen Wochen (erste drei Bilder) und im Alter von fünf Monaten. In diesem Alter
ähneln die jungen Weinbergschnecken schon deutlich einem erwachsenen Tier und können ihren ersten Winter überstehen.
Bilder: Robert Nordsieck.
Die Jungschnecken beginnen sofort, nach Nahrung zu suchen und an Größe zuzulegen. In den Monaten bis zum ersten Winter können sie, je nach Versorgungslage, eine Größe von bis zu 10 mm erreichen und drei weitere Umgänge an ihre Schale anlagern."

Das klingt irgendwie schon danach dass sie eine gewisse Größe haben sollten um den Winter zu überstehen? Das Weinbergbaby ist dann wahrscheinlich um die 8 Wochen alt wenn es jetzt ca 5mm hat?
Bei dem ganz winzigen Baby ist ja sogar die Schale noch fast durchsichtig und weich, verträgt es wirklich schon den ersten Frost in nächster Zeit?

Vielleicht sind die Kleinen ja wirklich so robust und ich mache mir umsonst Gedanken, aber der Satz von der Seite verunsichert mich jetzt doch wieder etwas :-D
Bolt
 

Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon die_clauz am 17.09.2017, 13:07

Hallo Lisa,

in dem Text steht, dass sie in dem Zeitraum deutlich an Größe zulegen können, nicht aber, dass sie es tatsächlich müssen um den Winter zu überstehen ;)
Die Schale, egal wie dick sie ist, kann den Frost allein ohnehin nicht abhalten. Zum einen vergraben die Tiere sich ja und es geschehen ausserdem sehr interessante Veränderungen im Stoffwechsel der Schnecken vor und während der Ruhezeit. Hier nochmal ein Link ;)
http://www.weichtiere.at/Schnecken/wein ... inter.html

Viele liebe Grüße, Claudia
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Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon Bolt am 17.09.2017, 14:01

Danke nochmal für die Infos!
Also ich hab mich nun entschieden dass ich später das Weinbergbaby und das größere Bänderbaby mit an die Felder nehme und hoffe dass sie wirklich groß genug sind und sich vielleicht ja die letzten 1,2 Wochen hier ein bißchen Speck anfressen konnten.


Ich hatte auch nochmal ein bißchen gegooglet und habe das hier gelesen:

"Der Schnecken Frühlingserwachen

Wenn im Frühling die Temperaturen über acht Grad steigen, erwacht die Schnecke. Sie stößt den Kalkdeckel ab und macht sich hungrig und ausgetrocknet auf die Futtersuche. Da sie ohne die entsprechenden Vorbereitungen tiefen Frost nicht ertragen, fallen viele Weinbergschnecken im Frühling Spätfrösten zum Opfer. Es dauert mehrere Wochen, bis die Tiere ihr früheres Gewicht wieder erreicht haben. Dann wird es bereits Zeit für die Partnersuche, damit den frisch geschlüpften Jungschnecken ausreichend Zeit zum Wachsen bleibt, um den kommenden Winter überstehen zu können. -rh- "
http://green-24.de/forum/kaeltestarre-u ... 82211.html

Hier steht ja eigentlich wieder, dass junge Schnecken genügend Zeit zum wachsen brauchen (am besten im Frühling schlüpfen) um dann den Winter überstehen zu können. Das klingt für ein vor kurzem geschlüpftes Baby doch eigentlich nicht so gut? Beim Googlen kam ich auch zu einem Beitrag hier im Forum, eine Userin schrieb dass sie so spät geschlüpfte erst später in die Winterruhe schickt, Dez/Jan und dann auch nicht so lange. Also scheint auch da die Tendenz dazu zu gehen dass die ganz Kleinen eben schon eine gewisse Reserve aufbauen müssen? Bei dem ganz Kleinen hätte ich kein gutes Gefühl es jetzt raus zusetzen, allerdings lässt sich eine spätere Winterruhe bei mir glaub ich nicht einrichten, ich kann die Temperaturen dann nicht langsam absenken so dass es sich darauf vorbereiten könnte (bei mir geht eben nur entweder Zimmertemperatur oder Balkon)
Bolt
 

Re: Ist die gefundene Schnecke krank?

Beitragvon Bolt am 18.09.2017, 02:02

Ich hab heute die 2 mittelgroßen Babys raus gebracht, an die gleiche Stelle wo ich die letzten Wochen ja einige Gehwegschnecken abgesetzt habe und habe sogar eine der größeren Weinbergbabys von vor einer Woche wieder gesehen :) Ich hoffe die zwei kommen gut durch den Winter!
Ich hatte auch nochmal überlegt die schöne Rosane ebenfalls mitzunehmen, aber ich hatte vorher hier noch den Thread über Schnecken Gesellschaft gelesen, dass Einzelschnecken eben auch eingehen können, und Bolt war die letzten 2 Wochen tatsächlich aktiver, seit eben die Gast Schnecken ab und zu durch seinen Bereich gegurkt sind, daher bleibt seine Freundin nun auch über den Winter hier und ich hoffe ich schade ihr damit nicht zu sehr, bisher wirkt sie ja sehr munter und findet es glaub ich nicht so schlecht dass sie nun soviel Futter serviert bekommt^^ Und das Minibaby ist eben auch noch hier, ich hoffe es wächst schnell, dann kann es aus seiner Tupperdose zu den beiden anderen ziehen :)

Kann man in der Größe eigentlich schon feststellen, was es für eine Schnecke ist? Wahrscheinlich gibt es zwischen Bänder und Weinbergbabys schon recht früh große Unterschiede?

Und weil es mir vorhin bei Bolt wieder aufgefallen ist, putzen sich Schnecken? Er hängt sich manchmal an die Seitenwände und dann "putzt" er sein Häuschen, macht er es sauber oder repariert er mit seinem Mund etwas? Ich habe ihn auch vorhin noch an der Scheibe ablichten können, da sieht man gut wie toll sein Körper nachgewachsen ist, der ganze helle Bereich ist neu!

Und eine weitere Frage, braucht es eine Beleuchtung/UV Strahlen? Ich habe Verdunklungsvorhänge die zwar tagsüber teils offen sind, aber trotzdem viel Licht schlucken, Pflanzen kann ich zb nicht halten weil sie eingehen. Eine Pflanzenlampe wollte ich mir evtl eh mal anschaffen, aber das scheint nicht das gleiche wie die Reptilien UV Lampen zu sein? Ist sowas empfehlenswert und wenn ja, welche Lampe?











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