Hallo,
ich habe letztes Jahr eine stark verletzte Weinbergschnecke aufgenommen und gepflegt. Die auf den Fotos sichtbaren Verletzungen des Gehäuses sind schon Monate alt und bleiben unverändert.
Damit kann also das aktuelle Problem eher nicht direkt im Zusammenhang stehen.
Die Schnecke ist vor 2 Tagen.
In einer komischen Position gefunden worden, und zwar war der Fuß wie ein U gerollt und der Kopf noch im Häuschen. So ist war sie davor schon sehr lange (2, 3 Tage).
die Paarungsrituale von Weinbergstecken kenne ich, das war es nicht.
Jedenfalls, als Sie danach herauskamen, war sie sehr komisch zurecht und dann ist mir eher zufällig aufgefallen, dass Ihr Haus um 360 Grad verdreht auf war:
Ich hab halt irgendwann beschlossen, Sie näher anzugucken und dabei ist sie dann "zurückgeschnackt". Also das Häuschen hat sich um drei hundert sechzig Grad einmal auf ihrem Rücken gedreht und sass dann richtig.
Ich muss dazu sagen, dass Sie schon immer viel weiter als andere Weinbergschnecken mit dem Körper aus dem Haus heraus war, als ob sie mal einen Vorfall gehabt hätte. Falls Mantelvorfall hier der treffende Begriff ist.
Wenn Sie zum Beispiel unter dem Deckel des Beckens ist, hängt ihr Häuschen so krass weit heraus, dass es nur noch an einem etwa sieben Millimeter breiten Mantelstück hängt. Das war aber auch schon immer so.
Jedenfalls ist sie jetzt wieder im Häuschen und schafft es nicht heraus.
Natürlich weiß ich nicht, ob Sie es versucht, aber mein Gefühl sagt es mir.
Ich hoffe auf den Fotos kann man erkennen, dass in Richtung ihres Kopfes eine Schwellung eingetreten ist. Ich hab Sorge, dass Sie wieder verdreht ist.
Sollte dem so sein, weiß ich nicht in welche Richtung ich ihr heraus helfen müsste.
Edit: ich habe gerade gesehen, dass Sie sich innerhalb von Minuten in den jetzigen Zustand zurückgezogen hat. Ich fürchte, sie ist gerade am sterben, richtig?
